Gleichmäßigkeit der Beleuchtungsstärke

Mindestwerte für die Gleichmäßigkeit der Beleuchtungsstärke im Bereich der Sehaufgabe sind gesondert festgelegt und z. B. für Arbeitsstätten nach EN 12464-1 den betreffenden Tabellen zu entnehmen, siehe z. B. Tabelle 1.2.

Die Gleichmäßigkeit U0 ist als der Quotient Ēmin/Ē aus der minimalen und der mittleren Beleuchtungsstärke im Bereich der Sehaufgabe definiert, wobei zu beachten ist, dass dieser Mindestwert zu keiner Zeit unterschritten werden darf. Sollte die durch Alterung bzw. durch vorzeitigen Ausfall einzelner Lampen bedingte Abnahme der minimalen Beleuchtungsstärke stärker fortschreiten als die Abnahme der mittleren Beleuchtungsstärke, muss die Wartung bzw. Reinigung der Anlage bereits bei Erreichen des Mindestwertes der Gleichmäßigkeit erfolgen.

Die Gleichmäßigkeit der Beleuchtungsstärke U0 für den unmittelbaren Umgebungsbereich soll mindestens 0,40 betragen. Die Bestimmung der Gleichmäßigkeit setzt eine hinreichend dichte Folge der berechneten bzw. gemessenen Punktbeleuchtungsstärken voraus, um auch den Minimalwert der Beleuchtungsstärke ermitteln zu können. Einzelheiten siehe Kapitel 1.3.8 „Messung der Beleuchtung''.