Übersicht

Für die Umsetzung einer guten Beleuchtung sind zusätzlich zur erforderlichen Beleuchtungsstärke weitere quantitative und qualitative Gütemerkmale der Beleuchtung zu berücksichtigen. Diese gehen vom Bedürfnis der Menschen

  • nach Sehkomfort, der das Wohlbefinden und die Leistungsbereitschaft fördert,

  • nach Sehleistung, die auch unter schweren Bedingungen die Ausführung der Sehaufgabe erlaubt und

  • nach Sicherheit und Unversehrtheit aus. 

Abbildung 3.5: Die Gütemerkmale der Beleuchtung von Arbeitsstätten nach EN 12464-1

Die wichtigsten Gütemerkmale der Beleuchtung sind:

  • Beleuchtungsstärke 

  • Leuchtdichteverteilung 

  • Direkt- und Reflex-Blendung 

  • Lichtfarbe und Farbwiedergabe-Index 

  • Tageslicht 

  • Flimmern 

  • Lichtrichtung 

  • Variabilität des Lichts in Niveau und Farbe.

Deren Einhaltung ist Voraussetzung für die je nach Sehaufgabe erforderliche Sehleistung und den Sehkomfort. Nur bei Beachtung aller Gütemerkmale kann eine Beleuchtungsanlage den gestellten Anforderungen genügen. Je nach Art und Schwierigkeit der Sehaufgabe bzw. je nach Raumart kann dem einen oder anderen Gütekriterium eine höhere Priorität zugebilligt werden.