Um die Geschicke eines Landes zu lenken, braucht es bisweilen ungetrübten Weitblick. Er hilft dabei, die Dinge richtig einzuordnen. Im Wirtschaftsministerium von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf mangelt es daran nicht.

Dort ist man in das denkmalgeschützte Vodafone-Hochhaus am Rheinufer gezogen, das eine beeindruckende 360-Grad-Aussicht auf das Regierungsviertel und weit darüber hinaus bietet. Für den „erhellenden“ Durchblick im Innern hat TRILUX mit seinem ganzheitlichen Beleuchtungskonzept gesorgt. Mit modernen LED-Systemen ausgerüstet wurden Büros für insgesamt 300 Mitarbeiter. Zum Einsatz kamen im gesamten Objekt 1.195 Belviso-Halbeinbauleuchten von TRILUX.

Die Systeme verfügen über eine hoch effiziente Mikroprismatik und zeichnen sich durch eine vollkommen harmonische Lichtwirkung aus. Die Leuchten wurden an einen DALI-Bus angeschlossen und bieten damit alle Vorteile für ein intelligentes Lichtmanagementsystem. Im 21. Stockwerk – eine reine Konferenzetage „on the top“ – sind die unterschiedlich dimensionierten Besprechungsräume nach Düsseldorfer Stadtteilen benannt: Oberkassel, Kaiserswerth, Himmelgeist, Hubbelrath und andere thronen hier über den Dächern der Stadt.

Nicht nur anhand der Namen, ebenso an der Farbgebung lassen sich die Räume unterscheiden. Dazu leisten auch die Premium-Deckenleuchten von TRILUX ihren Beitrag. Dank ihrer exklusiven Lichtrahmung bekommt jedes Besprechungszimmer „seine“ eigene Farbe – von Rot, Orange, Gelb, Grün, Türkis, Blau über Violett bis zu

Magenta. Nicht das Licht ist farbig, sondern lediglich der umlaufende Rand. Ein individueller, aber eben dezenter Auftritt. Die Belviso schafft mit ihrer weichen Deckenaufhellung ein einzigartiges Erscheinungsbild. Das raumorientierte Beleuchtungskonzept, das von TRILUX entwickelt und mit einer 3D-Visualisierung begleitet wurde, überzeugte die Entscheider am Ende genau so, wie die beeindruckende Energieeffizienz der Anlage. Der Anschlusswert für die Bürobeleuchtung wurde um etwa 45 Prozent gesenkt bei einer wesentlich höheren Lichtausbeute und einer deutlich gesteigerten Lichtqualität gegenüber der Altanlage.

„Das Beispiel Wirtschaftsministerium zeigt deutlich“, so Sabine Brunner, die bei TRILUX die Abteilung Creative & Brandmanagement leitet und das Projekt geplant hat, „dass TRILUX nicht nur Leuchten plant und verkauft, sondern ganzheitliche Beleuchtungskonzepte kundenspezifisch entwickelt.“

Damit diese am Ende überzeugend sind, müssen im Vorfeld die unterschiedlichsten Bereiche analysiert werden: Wofür steht der Auftraggeber und was macht seine Markenidentität aus? Wie wird das Objekt genutzt? In welchem Architekturrahmen bewegt man sich? Wie muss eine gelungene Interaktion der Beleuchtung mit der Einrichtung und dem Farbkonzept aussehen?

Projektinformation

  • Objekt
    ehemaliges Vodafone- oder Mannesmann-Hochhaus, Düsseldorf
  • Baujahr
    1958 (denkmalgeschützt, Architekten damals Egon Eiermann und Paul Schneider-Esleben)
  • Planer und Bauherr
    Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
  • Nutzer
    Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Beleuchtungskonzept
    TRILUX, Arnsberg