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Wie TRILUX in einer unruhigen Umgebung mit Lichtkonzepten Atmosphäre schafft

Maastro setzt bei der Beleuchtung im Gesundheitswesen auf Ruhe und Erfahrung

Versorgung von Krebspatienten mit der bestmöglichen Behandlung. Das ist das Ziel des Strahlentherapiezentrums Maastro im Süden der Niederlande. Die Bestrahlung von Krebspatienten findet in sechs Behandlungsräumen statt. Diese fensterlosen Funktionsräume müssen die Strahlung nach außen verhindern und sind daher als massiv gebaute Schutzräume konzipiert. Solide Konstruktionen, die technisch notwendig sind, aber dennoch Ruhe und Komfort ausstrahlen sollen. Im Zuge der umfassenden Erneuerung seines Maschinenparks beschloss das Strahlentherapiezentrum, nicht nur technisch zu innovieren, sondern auch das positive Patientenerlebnis in den Mittelpunkt zu stellen. Mit der Beleuchtung von TRILUX, die in Zusammenarbeit mit Architecten aan de Maas entworfen und von Equans installiert wurde, erhielten die Behandlungsräume ein völlig neues Ambiente. 

Warmes und menschliches Licht

"Wer hierher kommt, liegt bestimmt nicht zum Spaß auf einer Behandlungsliege", sagt Liesbeth Cloin, Manager Facility Management bei Maastro. "Genau aus diesem Grund wollten wir das kühle, klinische Gefühl in einem medizinischen Raum loswerden. Wir haben uns überlegt, wie wir Licht, Farben und Themen einsetzen können, um Ruhe in eine unruhige Umgebung zu bringen. 

Die Behandlungsräume mit über zwei Meter dicken Betonwänden erhielten jeweils eine eigene Atmosphäre und werden getragen von einem Lichtkonzept, das beruhigt und Orientierung gibt. Über jeder Bestrahlungseinheit befindet sich ein künstliches Oberlicht: großformatige, individuell bedruckte Arimo LED-Paneele aus dem TRILUX Werk, die Bildmotive aus dem Limburger Hügelland zeigen. 

Die eingesetzten Leuchten erfüllen höchste technische und hygienische Anforderungen für den medizinischen Einsatz und ermöglichen zugleich eine individuelle Bedruckung der Lichtflächen. So entsteht trotz der hochfunktionalen Umgebung ein emotionaler Mehrwert: keine anonymen Standardmotive, sondern vertraute Landschaften, die den Patienten für einen Moment ein Gefühl von Heimat vermitteln. 

„Keine Standardfotos“, betont Cloin, „sondern Bilder von Orten, die unsere Patienten kennen. Auf diese Weise geben wir ihnen für eine Weile das Gefühl von Heimat.“

Licht, das leitet und erweicht

Das Lichtdesign trägt wesentlich zum Erlebnis bei. Rafael Calis Sanchez, Architekt bei Architecten aan de Maas und Spezialist für Architektur im Gesundheitswesen, entwarf zusammen mit TRILUX ein subtiles Linienspiel, das die Patienten buchstäblich begleitet. "Von dem Moment an, in dem jemand den Vorraum des Behandlungsraumes betritt, wird er oder sie von dem Licht empfangen. Im Korridor verläuft eine subtile, schmale asymmetrische Finea-Lichtlinie, die die Strahlung der Geräte sammelt, Orientierung gibt und Ruhe ausstrahlt. Diese Linie ist außermittig platziert, um die Erfahrung für die Patienten im Bett so angenehm wie möglich zu machen und ein schönes gleichmäßiges Lichtmuster im Vergleich zur Beleuchtung mit den Sonnos Downlights in der Decke zu erhalten. Sowohl der Patient als auch das medizinische Personal können dem Licht in Richtung des Bunkers folgen.” 

Auch in den Behandlungsräumen selbst hat das Team bewusst eine Beleuchtung gewählt, die den auf dem Rücken liegenden Patienten nicht direkt in die Augen scheint. "Ein kleines Detail", argumentiert Cloin, "aber es macht einen großen Unterschied. Niemand möchte eine blendende Leuchte über sich haben, während sein Bett hereingeschoben wird."

Harmonie im Design

Die Zusammenarbeit zwischen Architekt, Installateur und Beleuchtungslieferant war vom ersten Moment an eng. Calis Sanchez: "Wir haben gemeinsam nach einem Gleichgewicht zwischen funktionaler und experimenteller Beleuchtung gesucht." Cloin ergänzt ihn: "Die Leuchten der TRILUX Finea-Linie sind eigentlich für feste Decken gedacht, aber dank intelligenter Anpassungen passen sie perfekt in unsere Systemdecke. Ich schätze diese Flexibilität sehr.” 

Begeistert ist Calis Sanchez auch von der Zusammenarbeit mit TRILUX-Lichtberater Marcel Jansen: "Marcel versteht meine Art zu gestalten. Er denkt immer mit und sorgt dafür, dass das Lichtdesign zur Architektur passt, ohne Kompromisse bei der Qualität oder der Atmosphäre einzugehen."

Wohlfühlatmosphäre für alle

Die renovierten Behandlungsräume haben jeweils ein erkennbares Thema, das sich in Licht, Farbe und Kunst widerspiegelt. Das Labyrinth ist mit Wandmalereien eines lokalen Graffitikünstlers versehen, die auf das Thema abgestimmt sind. Cloin: "So schaffen wir Wärme und Ablenkung. Wir haben Patienten, die während ihrer letzten Behandlung ein Foto am Wandbild machen. Ich denke, das ist ein großes Kompliment." 

Die Wirkung ist nicht auf den Patienten beschränkt. Auch die Mitarbeiter profitieren von der angenehmen Atmosphäre und der intelligenten Lichtsteuerung. "Unsere Mitarbeiter arbeiten viel am Bildschirm", erklärt Cloin. "Deshalb dimmen wir das Licht nach Bedarf. Es beruhigt und beugt Müdigkeit vor. Außerdem ist alles sowohl programmierbar als auch manuell bedienbar und nachhaltig, ganz im Sinne der Green-Deal-Verpflichtungen, denen wir als Gesundheitseinrichtung nachkommen."

Gemeinsam immer besser werden

Da es sich um einen Betreuungsraum handelt, ist der Zwischenschritt zum Hausinstallateur für Cloin ein sehr wichtiger. "Wir wollen die Aufmerksamkeit der Patienten auf das Oberlicht lenken, nicht auf all die technischen Lösungen, die in die Decke eingebaut sind. Das ist manchmal ein ziemliches Geduldsspiel, für das wir uns bewusst alle Zeit nehmen, die wir brauchen. Man kann es nur einmal richtig machen." 

Nach vier renovierten Behandlungsräumen blickt sie mit Stolz zurück. Und weiter. "Wir lernen ständig dazu", sagt Cloin. "Bei jeder Renovierung lassen wir unsere Erfahrungen einfließen. Die Zusammenarbeit mit TRILUX als festen, engagierten Partner für Beleuchtung, ermöglicht es uns ständig besser zu werden. Als Team wissen wir auch, wie wir den Prozess reibungslos durchlaufen können, so dass wir alle benötigten Sonderleuchten rechtzeitig bestellen können und keine langen Lieferzeiten haben." 

Für sie hat die Kooperation einen weiteren Vorgeschmack: Auch die Büro- und Warteräume werden nach und nach mit TRILUX-Leuchten ausgestattet. Calis Sanchez: "Auch hier versuchen wir, den Blick über den Tellerrand hinaus zu richten und bei der Renovierung der Behandlungsräume das Erlebnis in den Mittelpunkt zu stellen, so dass unter anderem die Wartebereiche so angenehm wie möglich gestaltet und beleuchtet werden. Schließlich hat dieser Ort auch einen großen Einfluss auf die Behandlungen. Von der Aufnahme und dem ersten Kontakt an der Rezeption über die Behandlung bis zur Abreise. Während des gesamten Besuchs wollen wir keine Krankenhaus-, sondern eine Hotelatmosphäre schaffen. Licht ist dabei eine entscheidende Zutat.”

Frieden, Anerkennung und Qualität

Die neu gestalteten Behandlungsräume von Maastro zeigen, was möglich ist, wenn Technologie und Erfahrung Hand in Hand gehen. Dank des Zusammenspiels von Maastro, Architecten aan de Maas, Equans und TRILUX wurde eine Umgebung geschaffen, in der das Licht mehr als nur beleuchtet: Es beruhigt. 

"Wir möchten, dass sich die Patienten sicher und entspannt fühlen", so Cloin abschließend. "Wenn das Licht dazu beiträgt, dann haben wir es gut gemacht."

Redaktion
Ann-Christin Blum
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