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Insights

Light + Building 2026

Wie TRILUX Lichtmanagement neu denkt

Auf der Light + Building 2026 positioniert sich TRILUX erneut als Impulsgeber für zukunftsfähige Beleuchtungslösungen und setzt dabei einen klaren Fokus auf intelligentes Lichtmanagement. Im Interview erläuterten unsere Experten Sebastian Ludwig und Ralf Busch vor welchen Herausforderungen die Branche aktuell steht und mit welchen Ansätzen TRILUX darauf reagiert.

Zwischen Effizienzpotenzial und Komplexität

Intelligente, energieeffiziente Beleuchtungssysteme gelten als Schlüsseltechnologie für nachhaltige Gebäude. Dennoch bleibt ihre Umsetzung in der Praxis häufig hinter den Möglichkeiten zurück. Ein zentraler Grund ist, dass Anwender moderne Lichtlösungen als technisch zu komplex und aufwendig in Planung und Installation wahrnehmen. Die Folge ist ein Rückgriff auf vermeintlich einfachere Systeme, oft zulasten von Energieeinsparungspotentialen und Funktionalität. 

Parallel dazu verschärfen regulatorische Vorgaben, insbesondere auf EU-Ebene, die Anforderungen. Energieeffizienz und Systemvernetzung werden zu verbindlichen Kriterien. Für Hersteller und Planer bedeutet dies, dass Lösungen leistungsfähiger und energiesparender arbeiten müssen, ohne an Bedienbarkeit einzubüßen. 

TRILUX begegnet diesem Spannungsfeld mit einem klaren Ansatz: Komplexität soll im Hintergrund und für Anwender so weit wie möglich unsichtbar bleiben. 

Ein Beispiel dafür ist die neu entwickelte Sensorik „IntuSens“, die ohne Werkzeug in Betrieb genommen werden kann. Sie richtet sich gezielt an Projekte, bei denen schnelle und unkomplizierte Lösungen gefragt sind. Gleichzeitig erfüllt sie gestalterische Ansprüche und lässt sich flexibel in unterschiedliche Architekturen integrieren. Das reduziert nicht nur den Installationsaufwand, sondern senkt auch die Einstiegshürde für intelligente Lichtsteuerung erheblich. Gleichzeitig erleichtert die Sensorik die Umsetzung von Smart Building Konzepten.

Vernetzung als strategischer Kern

Im Zentrum der Lichtmanagementstrategie steht das System LiveLink. Es fungiert als übergeordnete Plattform, die Beleuchtung und Sensorik zusammenführt und gleichzeitig die Anbindung an andere Gebäudesysteme ermöglicht. Technologisch setzt TRILUX dabei auf etablierte Standards wie DALI und Bluetooth und schafft damit die Grundlage für hybride, zukunftssichere Anwendungen. 

Besonders relevant ist die Integrationsfähigkeit in übergeordnete Gebäudeleittechnik wie KNX oder BACnet. Damit wird Licht nicht isoliert gesteuert, sondern als Teil eines ganzheitlichen Gebäudekonzepts gedacht. Diese Vernetzung eröffnet neue Potenziale für automatisierte Abläufe, optimierten Energieeinsatz und eine verbesserte Nutzererfahrung.

Effizienz trifft Akzeptanz

Die vorgestellten Lösungen zielen nicht nur auf technische Optimierung, sondern auch auf wirtschaftliche und praktische Vorteile. Reduzierter Energieverbrauch, höhere Betriebseffizienz und eine einfache Integration in bestehende Infrastrukturen machen intelligentes Lichtmanagement zunehmend attraktiv. 

Die Zukunft der Beleuchtung entscheidet sich dementsprechend nicht allein an der Technologie und deren Regulierung, sondern insbesondere daran, wie gut sie sich in das Tagesgeschäft von Planern, Installateuren und Nutzern einfügt.

Redaktion
Yannik Bös
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