Die E-Line LED ist ein absoluter Bestseller, der seit über 25 Jahren Maßstäbe in der Lichtbranche setzt. Jetzt geht TRILUX den nächsten Schritt und bringt mit E-Line Next LED die nächste Lichtband-Generation auf den Markt. Ein LED-Lichtbandsystem, das noch flexibler, noch effizienter und noch einfacher ist. Doch worin lagen die Schwerpunkte und Herausforderungen in der Entwicklung? Und welche Rolle spielte die hohe Erwartungshaltung der Kunden? Wir haben bei Produktmanager Klaas Keur nachgefragt.

Herr Keur, Sie sind seit 17 Jahren bei TRILUX und begleiten als Produktmanager die Einführung der nächsten Generation der E-Line LED. Was treibt Sie an?

Es ist immer eine große Herausforderung, ein erfolgreich etabliertes, qualitativ hochwertiges Produkt noch besser zu machen. Aber genau das ist es, was mich täglich motiviert. Wie können wir noch besser werden? Wie können wir unsere Produkte weiter optimieren und unseren Kunden, die perfekte Lösung liefern, die sie Tag für Tag begeistert? Die E-Line Next LED ist der beste Beweis für unseren Anspruch, den Lichtmarkt durch innovative Lösungen voranzutreiben und unseren Kunden höchsten Mehrwert zu bieten.

Welche Anforderungen des Marktes erfüllt die E-Line Next LED?

Die Anforderungen der verschiedenen Applikationen sind höchst unterschiedlich. Während in Office und Retail die Faktoren Design und Lichtqualität eine große Rolle spielen, stehen in der Industrie eher Sicherheit und Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Hinzu kommen die verschiedenen Normen und Vorgaben, die zu beachten sind. All diese Aspekte mit einem System abzudecken, ist nicht einfach. Hier ist Flexibilität gefragt: Unsere Kunden möchten keine Kompromisse mehr machen und erwarten Leuchten, die sich mühelos auch an wechselnde Rahmenbedingungen anpassen lassen und damit maximale Zukunftssicherheit bieten. Mit dem Baukastensystem der E-Line Next LED können wir auf alle Wünsche eingehen und individuelle Lösungen für alle Applikationen anbieten – mit über 250.000 Kombinationsmöglichkeiten.

Individuelle Kundenwünsche lassen sich darüber hinaus über maßgeschneiderte Sonderanfertigungen umsetzen. Wir gehen immer auch auf die individuellen Wünsche der Kunden ein und optimieren so unser Portfolio. Da ist es natürlich ein großer Vorteil, dass wir die gesamte Produktion und Entwicklung vor Ort in Arnsberg haben.

Gab es denn besondere Herausforderungen bei der Entwicklung?

Im Entwicklungsprozess sind verschiedene Abteilungen beteiligt. Die große Herausforderung bestand darin, immer einen Konsens zu finden. Der Einkäufer ist daran interessiert, Komponenten mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu beschaffen. Der Kollege aus der Fertigung hätte am liebsten nur wenige Teile, um schneller produzieren zu können. Und der Produktmanager kämpft für die Features und die Qualität des Produktes. Außerdem versuchen wir, unsere Kunden im Entwicklungsprozess einzubinden. Das ist extrem wichtig, um herauszufinden, ob wir richtig unterwegs sind. Da ist es nicht immer einfach, sich zu einigen und natürlich knirscht es auch ab und zu. Aber das gehört dazu.

Manchmal stellen sich gute Ideen zudem als nicht praktikabel heraus. Da muss man flexibel darauf reagieren. Bei der IP54-Variante – also der Leuchte mit höherer Schutzart, die auch in Kühlhäusern genutzt wird – haben wir zum Beispiel den Härtetest bei den Wettbewerbern gemacht und einmal ganz neue Technologien ausprobiert. Am Ende mussten wir jedoch feststellen, dass nur unser bereits bewährtes System auf lange Zeit den nötigen Schutz bietet, und haben stattdessen Verbesserungen beim Material vorgenommen. Vieles zeigt sich eben doch erst in der Praxis: Da heißt es Ausprobieren und Nachkorrigieren.

Welche neuen Features der E-Line Next LED waren Ihnen denn besonders wichtig? 

Wir wollten aus der E-Line LED einfach noch mehr herausholen. Die Zukunft der Beleuchtung ist intelligent und vernetzt. Vor dem Hintergrund haben wir das Thema Lichtmanagement und die Einbindung von digitalen Services wie Heatmapping, Asset Tracking und Indoor Positioning forciert. Die E-Line NEXT LED eröffnet hier alle Möglichkeiten. Kombiniert mit dem Lichtmanagementsystem LiveLink stehen Nutzern umfangreiche Steuerungs- und Analyse-Funktionen zur Verfügung sowie offene Schnittstellen, durch die sich die Leuchte unkompliziert in ein Gebäudemanagementsystem für zukünftige Industrie-4.0-Anwendungen einbinden lässt. Wir sind davon überzeugt, dass sich diese Services in den nächsten ein bis zwei Jahren endgültig durchsetzen werden. Mit der E-Line Next LED sind unsere Kunden schon heute bestens für die Zukunft gerüstet – dank der DALI-Ausführungen auch nachträglich.

Ihr Fazit aus dem Entwicklungsprozess?

Ein erfolgreiches Produkt zu entwickeln, geht nur mit Teamspirit. Es war schon ein turbulenter Weg, den wir in den fast 12 Monaten Entwicklungszeit gegangen sind. Es gab viele Diskussionen und intensive Auseinandersetzungen, aber am Ende hatten wir alle das gleiche Ziel – die bestmögliche Lichtlösung für unsere Kunden zu entwickeln. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Welche Funktionen würden Sie gerne in der nächsten Generation der E-Line Next LED sehen?

Das Produkt erfindet sich eigentlich täglich neu. Wir arbeiten natürlich weiterhin daran, es zu optimieren. Und ich kann so viel verraten: Die Roadmap ist schon jetzt mit neuen Ideen bestückt. Die Erfolgsgeschichte geht also weiter.

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