E-Line Pro

WELLUMIC-LAB

Raumplan

1. Wandtaster

Über den Wandtaster besteht die Möglichkeit einfache Raumsteuerungen vorzunehmen und das Simulationsprogramm von WELLUMIC zu starten. 

1: Taster zum Einschalten der Beleuchtungsanlage – Die WELLUMICAutomation ist aktiv.

2: Taster zum Ausschalten der Beleuchtungsanlage.

3: Taster zum Starten der WELLUMICSimulation:
Komprimiert über eine Minute hinweg wird im Raum der Tagesverlauf mit der Ansteuerung der unterschiedlichen Lichtfarben simuliert. Die Raffstore fahren runter (zur besseren visuellen Wahrnehmung) und auf der WELLUMIC-Uhr werden die entsprechenden Tageszeiten skizziert.

4: Taster zum Abbrechen der WELLUMIC-Simulation: Die WELLUMICSimulation befindet sich nach dem Starten in einer Schleife und wird erstdurch Betätigen des Aus-Tasters (4) deaktiviert. Der Raum geht nun wieder in die WELLUMIC-Automation.

5/6: Taster zum Hoch- bzw. Runterfahren der Raumverschattung. 

2. Raumcontroller

Über den Touch-Raumcontroller können unterschiedliche Eingabemasken aufgerufen werden. Hierzu einfach mit einem Finger über den Bildschirm von rechts nach links sliden. 

E1

Über die erste Eingabemaske kann die Raumverschattung verändert und feinjustiert werden.

1 - Zum Hoch- bzw. Runterfahren der Raffstore können die links abgebildeten Pfeile benutz werden.
2 - Die Position der Verschattung kann über den mittleren Slider eingestellt werden.
3 - Der Anstellwinkel der einzelnen Lamellen kann über den rechten Slider feinjustiert werden.

E2

Über die zweite Eingabemaske können vorprogrammierte statische Lichtszenen aufgerufen werden.

1 - Aktivierung: Die Lichtfarbe der Raumbeleuchtung wird ‚kühler‘ (Kelvin Zahl steigt), um aktivierend auf die Raumnutzer zu wirken.
2 – Relax: Die Lichtfarbe der Raumbeleuchtung wird ‚wärmer‘ (Kelvin Zahl sinkt), um entspannend/ beruhigend auf die Raumnutzer zu wirken.
3 – WELLUMIC Uhr: Die WELLUMIC Uhr wird in den tageszeitabhängigen Lichtfarben inszeniert: Vom Sonnenaufgang (warm-weiß) über den Vormittag (neutralweiß), dem Mittag (tageslichtweiß) bis hin zum Sonnenuntergang (warm-weiß).

Reset: Deaktivieren der Lichtszenen und zurücksetzen auf die WELLUMICAutomation. 

E3

Über die dritte Eingabemaske kann die Raumbeleuchtung verändert und feinjustiert werden.

1 - Die Lichtfarbe kann über den linken Slider von warmweiß (unten) bis tageslichtweiß (oben) eingestellt werden.
2 - Das Dimm-Level der Beleuchtungsanlage kann über den mittleren Slider eingestellt werden
3 - oder über das Plus- und Minus-Symbol 

3. Wellumic-Uhr

Die WELLUMIC-Uhr soll dem Raumnutzer den Bezug zum Tageslichtverlauf näher bringen und erlebbar machen. Hierzu ist spielerisch der Sonnenstand vom Sonnenauf- bis zum Sonnenuntergang skizziert. Die im Deckenbereich platzierten Downlights fahren abhängig von der jeweiligen Tageszeit die Lichtfarben nach. 

1

Ist die WELLUMIC-Automation aktiv, so wird abhängig von der jeweiligen Uhrzeit ein entsprechendes Downlight angesteuert – Bsp.: Mittagszeit: Das Downlight in der Mitte wird mit tageslichtweißer Lichtfarbe angesteuert. 

2

Wird über den Wandtaster die WELLUMIC-Simulation gestartet, so wird komprimiertüber eine Minute hinweg im gesamten Raum der Tagesverlauf mit der Ansteuerung der unterschiedlichen Lichtfarben simuliert. Die Raffstore fahren runter (zur besseren visuellen Wahrnehmung) und auf der WELLUMIC-Uhr werden die entsprechenden Tageszeiten skizziert.

3

Über den Raumcontroller kann die Eingabemaske zur Einstellung vordefinierter Lichtszenen aufgerufen werden. Lichtszene 3 fährt die allgemeine Raumbeleuchtung runter und steuert die WELLUMIC-Uhr zu 100% an, sodass hier der Verlauf der unterschiedlichen Lichtfarben abhängig von der Tageszeit sicht- und erlebbar gemacht wird. 

4. Sensorik

An der Innenseite der Verglasung ist ein RGBW Color Sensor verbaut:

  • Ermöglicht die Erfassung der Tageslicht-Farbtemperatur.
  • Die Leuchten im Inneren können so entsprechend der Lichtfarbe im Außenbereich angesteuert werden. 

Die Sensoreinheit am Arbeitsplatz ist mit verschiedenen Einzelsensoren ausgestattet, die jeweils unterschiedliche Aufgaben erfüllen. 

Sechs vertikale Beleuchtungsstärkesensoren (in Blickrichtung):

  • Erfassen die Beleuchtungsstärke in unterschiedlichen Raumwinkeln im Blickfeld des Arbeitsplatznutzers.
  • Über die Öffnungswinkel kann die Beleuchtungsstärke in eine gemittelte Leuchtdichte umgerechnet werden. Diese wird benötigt, um die Daylight Glare Probability (DGP) zu ermitteln. (Erläuterung DGP: Die DGP beschreibt die Wahrscheinlichkeit, mit der eine Person durch Tageslicht geblendet wird. In die DGP-Simulation fließen Kennzahlen wie vertikale Beleuchtungsstärke am Auge, Leuchtdichte, sowie Raumwinkel und Position der Blendquelle ein.)
  • Anhand der Blendungswahrscheinlichkeit wird der Lamellenwinkel der Außenjalousie nachgeführt.

Ein vertikaler Beleuchtungsstärkesensor (entgegen Blickrichtung):

  • Erfasst den Lichteinfall auf den Monitor.
  • Ermöglicht eine Anpassung des Monitorkontrast an die gegebenen Lichtverhältnisse.

Ein horizontaler Beleuchtungsstärke Sensor:

  • Erfasst die Helligkeit am Arbeitsplatz.
  • Ermöglicht ein tageslichtabhängiges Nachregeln der Leuchten am Arbeitsplatz.
    Hierbei wir nur die benötigte Menge an Kunstlicht ergänzt.

Ein horizontaler Farbtemperatursensor:

  • Erfasst die Farbtemperatur am Arbeitsplatz (Mischung aus Tages- und Kunstlicht)
  • Ermöglicht die Nachjustierung der Farbtemperatur der Leuchten.
  • Ermöglicht eine Ermittlung der biologisch wirksamen Lichtmenge im Tagesverlauf. 

Die WAREMA KNX Wetterstation fungiert als Messgeber zur wind-, licht-, niederschlags-, zeit- und temperaturabhängigen Steuerung im KNX System:

  • Über die erfassten Wetter- und Lichtbedingungen kann der Sonnenschutz ideal geregelt werden

TRILUX-PARELIA mit integriertem IR-Microsensor. Passiv-Infrarot-Anwesenheitssensor, mit hochsensiblem multisegment Pyrosensoren:

  • ermöglicht Konstantlicht-/ Tageslichtabhängige Regelung
  • Pyrosensor für höchste Anwesenheitserfassungsqualität mit 168 Erfassungszonen.
    Ein Präsenzbereich von 16 m² ermöglicht die Detektion kleinster Bewegungen.

5. Raumausstattung

5.1 TRILUX-Leuchtensystem

 

L01 - 3x Pendelleuchte

Typ: Parelia Act H-L 13000 ETDD8 + LLWS 03; Gehäusefarbe: schwarz
Lichtstrom: 13200Lm
Anschlussleistung: 92W
Lichtfarbe: 2700 – 6500K

L02 - 16x Einbau-Downlight/ Richtstrahler

Typ: Sonos Act RC3 ETDD8; Einbauring: schwarz; Reflektor: schwarz; 24°-Optik
Lichtstrom: 1400Lm
Anschlussleistung: 15W
Lichtfarbe: 2700 – 6500K

L03 - 4x Anbauleuchte

Typ: Arimo Fit Act D2 P-WW 42-8 ETDD8; 1246 x 309mm
Lichtstrom: 4200Lm
Anschlussleistung: 40W
Lichtfarbe: 2700 – 6000K 

5.2 Warema-Verschattungssystem

 

R01 - 4x Raffstore

Typ: E81A6; Lamellenfarbe: RAL 9016, verkehrsweiß; 1348 x 2070 mm

  • Durch die hochreflektierende Lamellenfarbe kann ein Maximum an Tageslicht in den Raum geleitet werden
    Motor: Dunker D370 SMI Motor; 5 Nm; 26 Upm; 230 V
  • Der SMI Motor erlaubt eine prozentgenaue Ansteuerung des Lamellenwinkels und ermöglicht so eine maximale Nutzung des Tageslichts 

6. Anhang

Ergebnisse Lichtsimulation

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TRILUX GmbH & Co. KG

Heidestraße 
59759 Arnsberg

Tel.: +49 29 32 301 0
Fax: +49 29 32 301 375
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