Sorgsames Sourcing und Engineering

Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Das Ganze ist nur so nachhaltig wie seine Teile

Eine effektive Nachhaltigkeitsstrategie kann nicht an den Grenzen einer Organisation enden, sondern muss entlang ihrer gesamten Wertschöpfungs- und Lieferkette gedacht werden. Unverzichtbarer Bestandteil eines ganzheitlichen Ansatzes für nachhaltiges Wirtschaften ist deshalb ein Sustainable Supply Chain Management (SSCM). TRILUX hat viele Instrumente und Maßnahmen dieses Managementkonzepts in den unternehmerischen Alltag integriert. Für die Auswahl von Lieferanten gibt es strenge Vorgaben und ihre Beurteilung erfolgt nicht nur nach Qualitäts-, sondern immer auch nach Nachhaltigkeitskriterien.

Zu gesellschaftlicher Verantwortung verpflichtet

TRILUX hat den »ZVEI Code of Conduct« unterzeichnet. Dieser Branchenleitfaden legt fest, was gesellschaftliche Verantwortung insbesondere hinsichtlich Arbeitsbedingungen, Sozial- und Umweltverträglichkeit sowie Transparenz, vertrauensvoller Zusammenarbeit und Dialog bedeutet. Alle Unterzeichnenden verpflichten sich, die Einhaltung der Inhalte des »ZVEI Code of Conduct« auch bei ihren Lieferanten und in der weiteren Wertschöpfungskette im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten und Handlungsräume zu fördern.

Die wesentlichen OEM-Partner haben eine Selbstverpflichtung zu unternehmerischer Verantwortung und nachhaltiger Entwicklung in CSR-Reports oder vergleichbaren Dokumenten unterzeichnet. Diese Deklarationen zu liegen TRILUX vor. Zusätzlich gehen wir proaktiv auf unsere Lieferanten zu und leisten Überzeugungsarbeit, CSR-Aspekte und Selbstverpflichtungen zur Nachhaltigkeit in ihre Unternehmenspolitik aufzunehmen.

Zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem

Bei TRILUX ist die gesamte Supply Chain in das nach ISO 9001 zertifizierte Qualitätsmanagementsystem integriert. Die Überwachung, Bewertung und Weiterentwicklung von Lieferanten sind entsprechend ISO 9001 wesentliche Pflichten.

Kundengesundheit und -sicherheit sind oberstes Gebot.

Im Fokus steht der ganze Lebenszyklus

Mit seinen Leuchten und Lichtsteuerungen ist TRILUX ganz nah am Kunden. Da ist es selbstverständlich, mit allen nur möglichen Maßnahmen dafür zu sorgen, dass die Produkte, aber auch alle Dienstleistungen, niemals zur Gefahr für Kundengesundheit und -sicherheit werden. Zentrale Themen in diesem Zusammenhang sind die elektrische, elektromagnetische, mechanische und photobiologische Sicherheit, Brandschutz, Geräuschemissionen und Funktionssicherung durch Schutz der Produkte gegen Umwelteinflüsse aus der Anwendungsumgebung (z.B. Witterung, aggressive Atmosphären etc.). Selbstverständlich erfüllt TRILUX alle relevanten gesetzlichen Auflagen und Vorgaben aus Normen und Richtlinien.

Der Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Kunden hat über den gesamten Lebenszyklus der Produkte oberste Priorität. Das beginnt bei Entwicklung und Design, gilt für Beschaffung und Produktion und natürlich für die gesamte Nutzungsdauer. Letztlich endet diese Verpflichtung erst, wenn Entsorgungsfachbetriebe die verwendeten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe korrekt entsorgt und möglichst einer Wiederverwertung zugeführt haben.
TRILUX begleitet den gesamten Entwicklungsprozess mit einer Gefahrenanalyse (FMEA), eingehend auf potenzielle Risiken für die Produktsicherheit überprüft. Diese Bewertung wird regelmäßig aktualisiert.
 

Geprüfte Sicherheit schafft Vertrauen

TRILUX führt Sicherheitstests im eigenen Prüflabor durch. Regelmäßige Untersuchungen der Produkte hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Gesundheit und Sicherheit erfolgen aber auch durch unabhängige Dritte und akkreditierte Prüfstellen. Im Ergebnis tragen TRILUX-Produkte nationale und internationale Sicherheitskennzeichnungen.

Wissensvermittlung sichert maximalen Produktnutzen

Gute Beleuchtung ist ein entscheidender Beitrag zu mehr Sicherheit. So sorgen beispielsweise TRILUX-Außenleuchten für Unfallvermeidung auf Straßen, Wegen und Plätzen und TRILUX-Lichtlösungen in Büros und Werkshallen helfen, Arbeitsunfälle zu vermeiden. Mit ihrer hohen Lichtqualität sind sie aber auch ein wichtiger Baustein in ergonomischen Beleuchtungskonzepten, die Gesundheit, Leistung und Wohlbefinden fördern – egal, ob in Logistik, Gewerbe und Produktion, in Büros, im Gesundheits- und Bildungswesen, in Verkaufsräumen, Hotels und Restaurants oder Sportstätten.

Um diese Produktvorteile nutzen zu können, sind eine kompetente Lichtplanung und der sachgemäße Gebrauch der Lichttechnik Voraussetzung. 

Vor diesem Hintergrund kommuniziert TRILUX weit über den vorgeschriebenen Umfang hinaus produkt-, planungs- und anwendungsbezogene Informationen, zugeschnitten auf die jeweilige Zielgruppe. Das reicht von umfangreicher Planungsunterstützung, über aktuellste Erkenntnisse zur Wirkung von Licht auf Lebewesen bis hin zu Querschnittsthemen wie Datensicherheit.
Jedes TRILUX-Produkt wird von Montage- und Gebrauchsanweisungen begleitet, die eindeutig den bestimmungsgemäßen Gebrauch beschreiben und ausdrücklich über Anwendungsbeschränkungen (Temperatur, Feuchtigkeit, aggressive Umgebung…) informieren.


Ein fairer und verantwortungsvoller Dialog mit dem Kunden
 

Zielgruppengerecht über viele Kanäle

Damit Kunden verantwortungsbewusste Kaufentscheidungen treffen können, benötigen sie belastbare Informationen über die positiven und negativen ökologischen und sozialen Auswirkungen von Produkten und Dienstleistungen. TRILUX stellt ihnen deshalb verständliche und vollständige Informationen zu diesen Themengebieten bereit. Die Kommunikation erfolgt ehrlich und transparent über eigene gedruckte und digitale Publikationen sowie über die unterschiedlichsten Kanäle in öffentlichen und privaten Medien. Das Spektrum reicht von der Fachzeitschrift bis zum eigenen Online-Videokanal.

Informationen zur Energieeffizienz

Ein zentrales Thema hinsichtlich der ökologischen Auswirkungen von TRILUX-Produkten ist die Energieeffizienz. Betrachtet man den Verbrauch an Primärenergie über den gesamten Lebenszyklus einer Leuchte, so entfallen über 90 % auf die Anwendungsphase. Belastbare Angaben in Datenblättern, u.a. zu Kenngrößen wie Lichtausbeute und Lebensdauer, stellen hier Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Produkten her.

Besonders großes Energieeinsparpotenzial setzen LED-Leuchten im Zusammenspiel mit einem bedarfsgerechten Lichtmanagementsystem frei. TRILUX hat diesbezüglich Informationskampagnen für verschiedene Zielgruppen durchgeführt. Schulungen vermitteln technisches Know-how und informieren über Fördermöglichkeiten; die Umsetzung von Leuchtturmprojekten soll Multiplikatoren motivieren; und das Engagement in Brancheninitiativen wie licht.de bringt Fachwissen und allgemeines Verständnis über Licht und Nachhaltigkeit zu Lichtprofis und Endanwendern.

Schnelle Resultate mit dem TRILUX-Online-Effizienzrechner

Ein hilfreiches Tool, mit dem Kunden umfangreiche Vergleiche zur Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit von Lichtlösungen durchführen können, ist der TRILUX-Online-Effizienzrechner. Nach der Eingabe von Daten zum Projekt, zum Beispiel zu Raumtypologie und Raumnutzung, können die Anwender mit diesem Softwaretool bis zu fünf Varianten einer Beleuchtungsanlage hinsichtlich ihres Energieverbrauchs, ihres CO2-Ausstoßes sowie der Anlagen-, Lampen-, Energie- und jährlichen Gesamtkosten betrachten. Dafür stehen ihnen explizite Rechenergebnisse in Tabellenform und verschiedene Diagramme zur Verfügung.

Um verschiedene Zielgruppen vom Lichtprofi, über den Facility Manager bis zum Betreiber anzusprechen, können unterschiedlich komplexe Berechnungen durchgeführt werden. Der Effizienzrechner steht in 14 Sprachen mit Angaben in zwölf Währungen zur Verfügung.

Weitere Tools im Online-Portal, mit denen TRILUX seine Kunden unterstützt, sind ein Pay per Use Rechner, ein Lifetime-Kalkulator, eine App für die Auswahl von Straßen- und Wegebeleuchtung sowie verschiedene Leuchten-Konfiguratoren.

Managementansätze

  1. Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001
  2. FMEA
  3. Stakeholderdialoge
  4. Prüfungen in Laboren (z.B. EMV, mechanische Sicherheit, lichttechnische Kennzahlen)
  5. ZVEI Code of Conduct
  6. (Lieferanten-) Audits
  7. Allgemeine Einkaufsbestimmungen und Lieferantenverträge
  8. CE-Konformitätsbewertungsverfahren
  9. CSR Reports von OEM-Partnern

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