Risikomanagement

Risiken erkennen und systematisch gegensteuern

Unternehmerisches Handeln ist immer mit Risiken verbunden. Um Risikopotenziale zu identifizieren, zu minimieren oder im besten Falle auszuschalten, hat TRILUX am Firmensitz in Arnsberg als elementaren Bausteins des zertifizierten Qualitätsmanagementsystems ISO 9001, ein systematisches Risikomanagement in Anlehnung an die Norm ISO 31000, etabliert.

Im Rahmen der erstmaligen Risikoinventur der TRILUX-Gruppe im Jahr 2011 wurden 30 Top-Risiken identifiziert. Seitdem werden die wesentlichen Risiken für den Bestand und Erfolg des Unternehmens laufend erfasst, beurteilt, gesteuert und überwacht sowie realisierte Maßnahmen zu ihrer Beherrschung regelmäßig hinsichtlich ihrer Wirksamkeit kontrolliert. Die Dokumentation der jeweils aktuellen Ergebnisse erfolgt im Qualitätsmanagementhandbuch.

Bestandsgefährdende und wesentliche Risiken erfasst ein internes Risikokataster. Dieses listet zum Beispiel:

  • strategische Risiken
  • Finanzrisiken (Kapitalbindung, Liquidität, Währungsschwankungen, Zinsschwankungen, Forderungsausfälle…)
  • Risiken infolge von Verstößen gegen Verordnungen, Gesetze, Vorgaben, Normen
  • Produktrisiken (Produkthaftungsfälle, Reklamationen…)
  • Marktrisiken (Trends, Technik, Design, Service, Image, Marktanteile…)
  • Risiken der IT (Datensicherheit, Datenschutz, IT-Missbrauch…)
  • Wechsel von Eigentumsverhältnissen in der Lieferkette (Insolvenzen, Lieferfähigkeit,)
  • Personalrisiken (Fachkräftemangel, Fluktuation, Personalkosten, Altersstruktur, Nachfolgeregelung, …)

Um gefährliche Krisen zu vermeiden, ist vorausschauendes Handeln essentiell. TRILUX setzt beim Risikomanagement deshalb auf einen systematischen und proaktiven Ansatz. Verantwortliche der einzelnen Unternehmensbereiche führen Risikobewertungen durch und entwickeln geeignete Konzepte, um mögliche Gefahren zu minimieren bzw. zu eliminieren. Übergreifend werden die Risiken durch die Geschäftsführung in regelmäßigen Reviews bewertet. Die Ergebnisse werden konsolidiert und fließen in die anstehenden strategischen Entscheidungen mit ein.

Klassische Finanzrisiken untersucht und bewertet TRILUX beispielsweise mit Hilfe von Szenario-Analysen für unterschiedliche Entwicklungsverläufe. Zur Absicherung gegen IT-Risiken wurde bereits 2017 eine Cyber-Police gezeichnet und im Rahmen des IT-Audits wird die Qualität typischer Geschäftsprozesse wie Purchase-to-Pay oder Order-to-Cash regelmäßig überwacht.

Ein schwer abzuschätzendes Risiko für die unternehmerischen Aktivitäten von TRILUX sind die Folgen des Klimawandels. Explizite Aussagen hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß sind in diesem Zusammenhang kaum möglich. Wetterphänomene wie Starkregen, Stürme oder extreme Temperaturschwankungen stellen potenzielle Gefährdungen für Infrastruktur, Immobilien und Produktionsanalgen dar, welche zu Produktionsausfällen, Wertminderungen oder Abschreibungen führen können. Ein weiteres Risikofeld eröffnet sich angesichts zunehmend internationaler Lieferketten. Hier können lokale Störungen, Naturkatastrophen oder Epi- bzw. Pandemien, erhebliche Auswirkungen auch auf weit entfernte Standorte entfalten. Aber auch das direkte Gefährdungspotenzial für TRILUX-Produkte muss eingehend betrachtet werden. Denkbar wäre beispielsweise, dass extreme Hitzerekorde verlangen, die maximal zulässigen Betriebstemperaturen in LED-Außenleuchten auf den Prüfstand zu stellen.

Managementansätze

  1. Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001
  2. Risk Assessment / Risikoinventur
  3. Audits