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D4i Standard

Achtung, leere Datensätze

In einem Beleuchtungsnetzwerk kommunizieren viele verschiedene Komponenten miteinander, zum Beispiel Leuchten und Sensoren. Um den bidirektionalen Datenaustausch zu vereinfachen, hat die Digital Illumination Interface Alliance DiiA den D4i Standard definiert. Er gibt einheitliche Regeln für die Datenspeicherung und den Datenzugriff innerhalb eines DALI-2 Netzwerkes vor. Das erleichtert die cloudbasierte Überwachung und Steuerung der vernetzen Beleuchtung. Zudem können die Daten so ohne weitere Anpassungen an nachgeschaltete Smart-City-Systeme übergeben werden. Ein genauerer Blick zeigt jedoch: Häufig sind die Datensätze in den Betriebsgeräten nicht hinterlegt.

Gut organisiert, schlecht gepflegt

Der D4i Standard ordnet alle Daten im Beleuchtungsnetzwerk nach Kategorien und weist ihnen einen bestimmten Speicherbereich zu. Die Blöcke 250 – 253 zum Beispiel sind für Informationen rund um die LED-Beleuchtung reserviert. Im Block 251 werden die Angaben des Leuchtenherstellers hinterlegt, unter anderem Leuchtentyp, Seriennummer, Lichtstrom, Lichtfarbe und Abstrahlcharakteristik. Überraschend: Der Block 251 muss bei D4i zertifizierten Leuchten zwar angelegt sein – allerdings ist er längst nicht immer mit Daten gefüllt. Ein Grund ist der vergleichsweise hohe Aufwand. „Diese Informationen müssen für jede einzelne Leuchte während der Produktion gesammelt und im Betriebsgerät gespeichert werden“, erklärt Riccardo Wegner, Produkt Manager Outdoor bei TRILUX. Eine hohe Datenqualität zahlt sich in der Praxis jedoch aus.

Wertvolles Wissen, das die Wartung vereinfacht

Ein Vorteil bei vernetzten Beleuchtungssystemen ist die hohe Transparenz, besonders im Zusammenspiel mit cloudbasierten Überwachungs- und Steuersystemen. Kommt es im Betrieb zu einer Störung, werden die entsprechenden Daten unter anderem im Block 253 (Diagnose und Wartung) des Leuchtentreibers abgespeichert. Das Überwachungssystem erkennt anhand der Daten zwar einen Handlungsbedarf – weiß aber erst durch die Informationen aus Block 251 (Leuchtendaten des Herstellers), um welchen Leuchtentyp es sich konkret handelt. Sind dort keine Daten hinterlegt, muss die Servicestelle die Details erst aufwändig recherchieren oder vor Ort klären. „Für einen effizienten Wartungsprozess ist der Block 251 deshalb bei allen unseren D4i zertifizierten Leuchten ausgefüllt“, weiß Riccardo Wegner.

Die Smart City kann kommen

Der D4i Standard ist zudem ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfähigkeit einer Leuchte. Er ermöglicht eine direkte Kommunikation mit Smart-City-Systemen – ohne aufwändige Schnittstellenanpassungen. Daher sind alle unsere netzwerkfähigen (SLR) Außenleuchten nach dem D4i Standard zertifiziert. Insgesamt zählen dazu viele verschiedene Leuchtenfamilien, unter anderem Lumega IQ N, Jovie, ConStela 19, Lumena Plus und Publisca P3. Besonders praktisch: Lösungen wie die Lumega IQ N sind optional mit bis zu zwei Zhaga-Schnittstellen erhältlich. Über sie lassen sich auch nachträglich noch Lichtmanagement- und IoT-Bausteine in das Beleuchtungsnetzwerk integrieren. Damit kann die Smart City kommen, wann sie will – die Beleuchtung ist bestens darauf eingestellt.

Redaktion
Yannik Bös
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