Der urbane Lebensraum ist im Wandel: Die Erscheinungsbilder von Städten und Gemeinden stehen zusehends in Konkurrenz, buhlen um die Gunst von Bürgern, Touristen und Gewerbe. Da heißt es, nach geeigneten Instrumenten Ausschau zu halten, damit man nicht ins Hintertreffen gerät.

Die richtigen Beleuchtungskonzepte können hier helfen. Denn der in die Jahre gekommene Slogan „Licht lockt“ hat nichts von seiner Aussagekraft verloren. Das gilt im besonderen Maße für den Einsatz von Stelen.

Gerade die schlanken Lichtwächter eigenen sich als Gestaltungselemente, die ihre Wirkung weder nachts noch tagsüber verfehlen. Wer früher auf einen repräsentativen Auftritt als Bauherr Wert legte, setzte auf Elemente, die schon bei den alten Griechen den gewünschten Effekt erzielten.

Säulen mit den Kapitellen und den typischen Kanneluren (Rillen) sind dafür beispielhaft. Heute geht es sicher eine „Nummer kleiner“ zu in der Architektur. Die Idee ist dabei die gleiche, nur die Instrumente sind andere. Besonders erfolgreich sind Lichtstelen, die sich als moderne, aber nicht minder wirkungsvolle Nachfolger ihrer großen Brüder erweisen.

Wo tagsüber herkömmliche Straßenlaternen einfach nur „herumstehen“, erfüllen die außergewöhnlichen Lichtwächter ästhetische Aufgaben. „Die Tagwirkung einer Stele kann schon etwas Monumentales haben“, ist Stefan Metzner, Leiter der Division Außenleuchten bei TRILUX, überzeugt. Das gelte zwar nicht für kleinere Exemplare, aber für Stelen mit einer Höhe von sieben Metern und einem Durchmesser von 230 Millimetern schon. „Das ist ein beeindruckendes Bauwerk, dessen Wirkung man sich als Passant nicht entziehen kann.“

Das minimalistische Design einer Stele lässt sie in vielen urbanen Situationen glänzen. Gerade die schlichte Eleganz der Säulenleuchten macht sie zu einem Blickfang, ohne den eigentlichen Highlights - Gebäuden, Plätzen oder Wahrzeichen - die Show zu stehlen. Flexibel in Farbgebung, Größe und Material helfen sie mit dabei, das Stadtbild zu prägen.

Licht ist aber nicht nur eine Notwendigkeit und ein Gestaltungselement im öffentlichen Raum, es erschließt auch neue Wege für die moderne Stadtplanung. Genauso wie heute Mobiltelefone nicht nur zum Telefonieren genutzt werden, dienen Leuchten zukünftig nicht ausschließlich der Lichterzeugung. In den Bereichen Konnektivität und Smart City öffnen sich völlig neue Anwendungshorizonte - mit eindrucksvollen Funktionalitäten, die bald zur Selbstverständlichkeit werden.

Dann können Stelen und Lichtmasten das Licht beispielsweise nicht nur wetterabhängig, sondern auch in Relation zur Verkehrsfrequenz dimmen. Sie helfen mit ihren Sensoren bei der Parkplatzsuche, sorgen für drahtlosen Internetzugang, verfügen über kleine Infomonitore und Lautsprecher, dienen als elektronische Wegweiser und stehen E-Bikes und Elektroautos als Ladestation zur Verfügung. Im Ergebnis präsentiert sich Straßenbeleuchtung als idealer Funktionsträger des Fortschritts.

Gerade Stelen sind dafür besten gerüstet. Bieten sie sich doch mit ihrer schlanken, von allen Seiten zugänglichen Form als Funktionsträger an, ohne das Stadtbild durch zusätzliche Bauwerke zu beeinflussen. Unterschiedliche Zusatzmodule lassen aus den Lichtwächtern flexibel einsetzbare Energie- und Informationsstationen werden. Die intelligente Hardware wird einfach mit in den Mast integriert. Lichtpunkte werden so zu Keimzellen der Smart City.

Solchermaßen aufgerüstete Lichtpunkte gibt es natürlich nicht von der Stange. Formenvielfalt und große Designauswahl widersprechen der Massenproduktion. „Stelenleuchtenbau ist deshalb immer Manufaktur“, sagt Stefan Metzner. „Denn wer sich für ein Stelenkonzept entscheidet, setzt auf größtmögliche Individualität.“ Die Kosten verliert man dabei nicht aus dem Auge. TRILUX setzt deshalb auf das Baukastenprinzip. Damit lassen sich - wie etwa bei der ConStela - Kleinserien und Einzelanfertigungen individuell konfigurieren. Besonders schnell und einfach geht es dabei mit dem Online-Konfigurator - eines von vielen Beispielen, wie TRILUX seine Markenbotschaft „Simplify Your Light“ im Alltag umsetzt.

Bei aller Gestaltungsvielfalt, die Stelen bieten, müssen natürlich Sicherheitsaspekte und gesetzliche Anforderungen im Blick behalten werden. Auch hier können die Stelen punkten. Die LED-Technologie ermöglicht eine hohe Lichtleistung.

Hochkomplexe Linsentechnologie garantiert eine blendfreie Lichtwirkung. Das Ergebnis ist ein angenehmes städtisches Erscheinungsbild mit Wegen und Flächen, die gezielt illuminiert werden. Von einer exzellenten Sicht profitieren flanierende Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer gleichermaßen.

Hindernisse werden frühzeitiger erkannt, und der Wegeverlauf wird besser ausgeleuchtet. Normgerechte, halbzylindrische Beleuchtung erhöht die Erkennbarkeit

von Gesichtern, steigert das Sicherheitsgefühl der Passanten und dient somit der Kriminalitätsprävention. In Zeiten knapper öffentlicher Budgets darf ebenfalls die wirtschaftliche Seite nicht unbeleuchtet bleiben. Bis zu 50 Prozent des kommunalen Stromverbrauchs gehen auf das Konto der Beleuchtungsanlagen.

Wer hier ansetzt, entlastet langfristig die Stadtkasse. So werden beim Umstieg von konventionellen Systemen auf die LED-Technologie von TRILUX bis zu 84 Prozent Energie eingespart. Die moderne Technik bietet aber noch eine Reihe weiterer Vorteile: Die Lebensdauer steigt deutlich, die Wartungskosten reduzieren sich erheblich, die Umwelt wird durch verringerte CO2-Emmissionen geschont und der Lichtverschmutzung vorgebeugt.