Im Rahmen der Digitalisierung wird der bidirektionale Datenaustausch zwischen Leuchten, Sensoriken und anderen Komponenten im Beleuchtungsnetzwerk immer wichtiger. Betreiber können die im System verfügbaren Ad-hoc-Informationen über zentrale Betriebsparameter wie Energieverbrauch oder Temperatur nutzen, um die Effizienz des Systems zu optimieren und Betriebsstörungen zu vermeiden. Und das ist noch nicht alles: Zukunftsfähige Leuchten können die Daten aus dem Beleuchtungsnetzwerk auch an nachgeschaltete Smart-City-Systeme übergeben und mit ihnen kommunizieren. Bislang ist diese „Datenübergabe“ jedoch mit einem hohen Aufwand verbunden. Für eine reibungslose Kommunikation zwischen den Komponenten und Systemen hat die Digital Illumination Interface Alliance DiiA deshalb den neuen D4i-Standard definiert. Er vereinheitlicht die Datenspeicherung und den Datenzugriff in DALI-2-Treibern und vereinfacht so die Einbindung des Beleuchtungssystems in ein Smart-City-Netzwerk. Unsere Jovie SLR, Lumega IQ und Cuvia sind einige der ersten Leuchten weltweit, die bereits von der DiiA und dem Zhaga Konsortium als D4i-Leuchten zertifiziert wurden.

Mit der D4i-Zertifizierung unserer drei Leuchten geht die Außenbeleuchtung in den Städten einen weiteren großen Schritt in Richtung Zukunft. Die Jovie SLR, Lumega IQ und Cuvia lassen sich bereits seit langem schnell, einfach und sicher über das Lichtmanagementsystem LiveLink Outdoor vernetzen – und damit einzigartig komfortabel digital überwachen und steuern. Das Problem: Diese Daten lassen sich zwar hervorragend innerhalb des Beleuchtungsnetzwerkes nutzen. Die Schnittstelle zu übergeordneten Steuer- und Analysesystemen musste bislang jedoch aufgrund fehlender internationaler Standards für jedes Projekt individuell entwickelt und angepasst werden. Dabei ist gerade dieses Zusammenspiel eine wichtige Voraussetzung für leistungsfähige, gewerkübergreifende Smart-City-Lösungen. Mit dem neuen D4i-Standard schafft die DiiA eine verbindliche Grundlage für eine neue, bessere Zusammenarbeit der einzelnen Systeme und Komponenten.

Der neue D4i-Standard – man versteht sich

Der neue D4i-Standard vereinheitlicht die Datenspeicherung und den Datenzugriff in DALI-2-Treibern. Damit lässt sich in Zukunft jedes beliebige DALI-2-fähige Steuergerät über einen DALI-Bus in der Leuchte in das Beleuchtungsnetzwerk einbinden – beispielsweise Sensoren oder drahtlose Kommunikationsmodule. Und auch das Auslesen und die Bereitstellung der Daten an nachgeschaltete oder übergeordnete Systeme wird dank D4i zu einer einfachen und sicheren Angelegenheit. Damit eröffnet D4i eine Vielzahl von innovativen Überwachungs-, Steuerungs- und Analysefunktionen und ebnet den Weg in Richtung Smart-City. Die Jovie SLR, Lumega IQ und Cuvia sind die ersten D4i-zertifizierte Leuchten in unserem Portfolio. Sie können bereits heute über D4i in das Lichtmanagementsystem LiveLink Outdoor eingebunden werden und sind dank der Schnittstelle auch für alle weiteren D4i-zertifizierten Geräte „offen“. Das bedeutet ein Maximum an Flexibilität und Freiheit – und damit auch ein Höchstmaß an Zukunftssicherheit für die digitale Stadt von Morgen.