Unser Engagement gegen den Klimawandel

TRILUX-Produkte im Kampf gegen den Klimawandel

TRILUX trägt den European Green Deal mit

Der europäische Kontinent soll bis 2050 klimaneutral sein, so hat es die Europäische Union beschlossen. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, hat sie mit dem European Green Deal ein Maßnahmenpaket vorgestellt, das letztlich auf eine profunde ökologische Wende abzielt. Ob Energieerzeugung, Industrie, Gebäudebetrieb, Mobilität oder Landwirtschaft – in allen Bereichen der Gesellschaft sollen grüne Technologien, nachhaltige Produkte und Anwendungen, neue Geschäftsmodelle und Kreislaufwirtschaft für Klima- und Ressourcenschutz sorgen.

TRILUX nimmt großen Anteil am Green Deal der EU und hat das Maßnahmenpaket hinsichtlich der Potenziale für das eigene unternehmerische Handeln gründlich analysiert. Erste Handlungsdirektiven wurden abgeleitet und teilweise bereits in die Praxis umgesetzt. Exemplarisch dafür stehen dieser Nachhaltigkeitsbericht und explizite Festlegungen zu Treibhausgasemissionen: Bis 2025 soll an allen TRILUX-Standorten weltweit Klimaneutralität erreicht werden. Bereits in den kommenden Jahren werden die direkten und indirekten Emissionen um mindestens 10 % pro Jahr gesenkt.

Energieverbrauch und Treibhausgas-Emissionen mit LED-Leuchten halbieren

Schon heute ist TRILUX Spitzenreiter in Sachen Nachhaltigkeit, wenn es um die Endnutzung der Produkte des Unternehmens geht. LED-Leuchten und Lichtsteuerungssysteme sind die Basis für Beleuchtungslösungen mit hoher Lichtqualität, einer vorbildlichen Energiebilanz und einer langen Lebensdauer. In diesem Sinne sind Klima- und Ressourcenschutz dem Kerngeschäft von TRILUX immanent.

Durch die Umrüstung von Bestandsanlagen auf LED-Technik konnten allein im Jahr 2017 über eine halbe Mrd. Tonnen CO2e-Emissionen vermieden werden. Dabei steht CO2e für CO2-Equivalent. Hier werden also sämtliche Treibhausgase betrachtet und fließen, gewichtet nach ihrem Potenzial für die Klimaerwärmung, in den Wert ein. TRILUX LED-Leuchten vermeiden durch ihre Energieeffizienz nachweislich etwa 50 % CO2-Emissionen im Vergleich zu konventioneller Beleuchtung und sie werden von Generation zu Generation effizienter.

Der CO2-Footprint einer Leuchte

Schaut man sich den Verbrauch an Primärenergie über den gesamten Lebenszyklus einer Leuchte an, so fällt der mit Abstand größte Posten in die Nutzungsphase. Mehrere Studien schätzen, dass der Leuchtenbetrieb über 90 % des Energieverbrauchs verursacht . Weniger als 10 % werden für Rohstoffe, Transport, Produktion und Recycling eingesetzt. Diese Tatsache wird durch umfangreiche Audits bestätigt, in denen externe Experten den Carbon Footprint von TRILUX-Produkten ermittelt haben.

Wer also eine Leuchte nachhaltiger machen möchte, findet in der Steigerung ihrer Energieeffizienz einen wirksamen Hebel. Eindrucksvoll lässt sich dies mit folgender Kalkulation belegen: Da LED-Leuchten etwa 50 % energieeffizienter arbeiten als herkömmliche Lichttechnik, wie beispielsweise Leuchtstofflampen, halbieren sich bei ihnen in etwa auch die CO2e-Emissionen in der Nutzungsphase. Geht man davon aus, dass eine konventionelle Leuchte über ihre Nutzungsdauer hinweg etwa eine Tonne CO2e emittiert, können durch die 5.000.000 LED-Leuchten, die TRILUX jährlich in Verkehr bringt, etwa 2.500.000 Tonnen CO2e pro Jahr eingespart werden. Diese Menge entspricht in etwa dem CO2 -Ausstoß von 500.000 PKW im Jahr (Mittelklasse, Benziner, 15.000 km Laufleistung) oder 0,6 % des Gesamteinsparziels Deutschlands bis 2030.

Noch mehr Klima- und Ressourcenschutz durch Lichtmanagement

Sparpotenziale Innenbeleuchtung

Die Energieeffizienz der LED-Leuchten ist allerdings nicht das einzige Instrument, dass TRILUX für die nachhaltige Lichtanwendung bietet. Mit LiveLink steht TRILUX-Kunden ein frei skalierbares Lichtmanagementsystem zur Verfügung, um bedarfsgerecht gesteuertes Licht in nahezu allen Anwendungsbereichen der Innen- und Außenbeleuchtung umzusetzen. Das System ermöglicht, selbst die Steuerung komplexer Beleuchtungsanlagen ganz einfach zu planen und zu bedienen. Dabei wird das Licht zum Beispiel in Abhängigkeit von Präsenz (Personen, Fahrzeuge, etc.), korrespondierend zum vorhandenen Tageslicht oder einfach entsprechend eines passenden Zeitregimes geschaltet und gedimmt. Im Ergebnis ist die Beleuchtung nur an, wenn sie tatsächlich benötigt wird, und liefert dann nicht immer das maximale, sondern stets ein bedarfsgerechtes Helligkeitsniveau. Lichtlösungen, bei denen LED-Lichtquellen durch ein Lichtmanagement bedarfsgerecht gesteuert werden, setzen im Vergleich zu einer Anlage mit konventionellen Leuchtmitteln und einfachem Ein/Aus Energieeinsparungen von bis zu 80 % frei. Weitere Optionen für Klima- und Ressourcenschutz bieten solche vernetzen Anlagen durch Zusatzservices wie Energie-Monitoring oder vorausschauende Wartung und die Erhöhung des Beleuchtungskomforts sowie die Individualisierung der Beleuchtung nach Nutzerwünschen.

Neben den CO2 Einsparzielen aus Scope 1 und Scope 2 ist es daher Ziel von TRILUX auch in Scrope 3 durch Einsparmaßnahmen den CO2-Ausstoss weiter zu minimieren. Ein Schwerpunkt liegt hierbei, neben Maßnahmen aus den Bereichen Transport und Logistik, vor allem beim Thema Lichtmanagement.

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