Glühlampen

Glühlampen (Allgebrauchslampen) werden bevorzugt in der Wohnraum- oder der repräsentativen Beleuchtung eingesetzt. Mit etwa 12 lm/W und einer mittleren Lebensdauer von 1.000 Stunden sind sie für kommerzielle und industrielle Anlagen weniger geeignet.

Hochvolt-Halogenlampen für den Netzspannungsbetrieb und Niedervolt-Halogenlampen für 12 V bzw. 24 V zeichnen sich durch ein brillantes Licht aus. Sie finden daher traditionell in Verkaufsräumen und in repräsentativen Anlagen Anwendung sowie dort, wo die Architektur des Raumes oder seine Ausstattung besonders zur Geltung kommen soll. Ihre Lebensdauer ist mindestens doppelt so hoch, ihre Lichtausbeute bis zu 50% höher als die der Glühlampen.

Halogen-Glühlampen wurden in der Vergangenheit wegen ihrer sofortigen Lichtstromabgabe (es ist also keine Zündzeit wie bei Entladungslampen nötig) auch zur Überwachung von Objekten, z. B. in Verbindung mit Bewegungsmeldern, eingesetzt.

Nahezu alle Temperaturstrahler werden, sofern sie nicht ohnehin durch das Glühlampenverbot vom Markt verschwinden, zunehmend von LED-Lampen oder LED-Leuchten verdrängt.

Abbildung 3.241: Lichtausbeute einiger Temperaturstrahler im Vergleich zum erhitzten Wolfram W (Orientierungswerte, die Kurve gibt die maximale Lichtausbeute des Wolframs an)

 

 

1       Glühlampe 15 W, 90 lm, 6 lm/W
2       Glühlampe 100 W, 1 360 lm, 13,6 lm/W
3       Halogenlampe 12 V, 20 W, 320 lm, 16 lm/W
4       Halogenlampe 12 V, 100 W, 2 200 lm, 22 lm/W
5       Halogen-Projektionslampe 24 V, 250 W, 10 000 lm, 40 lm/W