Anpassung des Lichtes an wechselnde Beleuchtungsaufgaben

Anpassungen des Lichtes an wechselnde Beleuchtungsaufgaben sind mit modernem Lichtmanagement flexibler und einfacher umzusetzen, als das in früheren Zeiten der Fall war. Dimmbare elektronische Betriebsgeräte und Steuerkomponenten haben sich zum Standard entwickelt und sind damit erschwinglich geworden. Darüber  hinaus tragen die gute, wirtschaftliche Dimmbarkeit und die Schaltunempfindlichkeit von LED-Leuchten zur Verbreitung von Lichtmanagement bei.

Das sind maßgebliche Gründe, warum Lichtszenensteuerungen heute nicht mehr allein den hochspezialisierten Arbeitsbereichen (siehe oben) vorbehalten sind, sondern auch in Besprechungs- und Seminarräumen, in Fachräumen von Ausbildungsstätten und in Sporthallen Eingang gefunden haben.

Dabei kann im Wesentlichen eine Unterscheidung vorgenommen werden: Im Fall der Seminar- und Unterrichtsräume dient die Absenkung des Beleuchtungsniveaus der Verbesserung der Sehbedingungen, z. B. der Erkennbarkeit einer Projektion. In der Sporthalle hingegen dient die Absenkung des Beleuchtungsniveaus der Energieeinsparung, indem die Beleuchtungsstärke ggf. auf das gemäß der ausgeübten Sportart in der Norm EN 12193 festgelegte Niveau abgesenkt wird.